Seit Anfang des Jahres 2026 haben neue Computer mit Windows 11 Probleme mit der Installation der Datenbanksoftware SQL Server von Microsoft. Betroffen sind Computer mit Windows 11 ab Version 25H2 und NVMe (Nonvolatile Memory Express) SSD Festplatten.
Folgende Bilder veranschaulichen die Situation, die beim ersten Start der Simoart auftreten kann.
Um den Grund für die Nichtverfügbarkeit der Datenbank zu ermitteln, können Sie den Start des Datenbankdienstes in der Computerverwaltung unter SQL Server (SQLEXPRESS) überprüfen.
Die Lösung zu diesem Problem besteht in der Verwendung der aktuellen Datenbanksoftware SQL Server 2022, die nun standardmäßig in den Simosoft Distributionen integriert ist. Des Weiteren ist unter Umständen ein neuer Eintrag bezüglich der NVMe SSD Festplatte in der Registry nötig. Weiter Infos erhalten Sie auf Anfrage.
Eine Besonderheit und Nachteil von SQL Server 2022 ist, dass der Dienststart standardmäßig auf „Automatisch (verzögerter Start)“ eingestellt ist. Das bedeutet, dass die Datenbank möglicherweise nicht sofort nach dem PC-Start verfügbar ist (siehe Abbildung ganz oben). Die Verzögerung beträgt zirka 2 Minuten. Fortgeschrittene Benutzer können den Starttyp auf „Automatisch“ ändern. Diese Einstellung erfolgt im Fenster „Eigenschaften von SQL Server“ -> „Starttyp“ (siehe Abbildung unten).

Die Verwaltung der Zahlungsfälligkeiten der Rechnungen und die damit verbundenen Mahnungen wurden verbessert und erweitert. Die Verbesserungen beginnen in der Fakturierung, wo folgende Änderungen durchgeführt worden sind.
Beibehaltung der Fälligkeitsbeträge bei manuellen Korrekturen der Standardwerte. Zum Beispiel wird ein Rechnungsbetrag von 1000,00 Euro bei Zahlungen mit 2 Fälligkeiten in 500,00 und 500,00 aufgeteilt. Wenn die Beträge händisch in 600,00 und 400,00 Euro aufgeteilt wurden, so wurden sie beim Bearbeiten/Ändern der Rechnung wieder in 500,00 und 500,00 umgewandelt. Eine Neuberechnung der Fälligkeitsbeträge erfolgt in jedem Fall, wenn der Rechnungsbetrag geändert wird.
Nachdem die Rechnung im Änderungsmodus gesetzt wird, bleiben die Fälligkeitsbeträge unverändert, auch wenn sie in 3 unterschiedlichen Fälligkeiten aufgeteilt wurden (anstatt wie standardmäßig in 500,00 und 500,00 Euro).
Im Beispiel ist noch eine Besonderheit zu vermerken: die erste Fälligkeit wurde bereits bezahlt und ist deshalb ausgegraut (nicht mehr änderbar).
Wenn die Rechnungsbeträge bei einer bereits vorhandenen Rechnung geändert werden (Preise, Mengen, neue oder gelöschte Zeilen), so werden die Fälligkeitsbeträge, wie früher, in Folge einer Neuberechnung automatisch geändert. Neu ist hier eine Warnmeldung, die den Operator auffordert, die Fälligkeitsbeträge zu überprüfen.
Ursprünglich wurden die Mahnungen nur auf Zahlungsfälligkeiten erstellt. Sobald eine Fälligkeit bezahlt wurde, verschwand diese aus der Mahnungsliste. Zahlungen von Fälligkeiten sind immer mit der Rechnung verknüpft. Die Zahlungen der Rechnungen konnten deshalb genau verfolgt werden, sofern jede Rechnung mit einer Fälligkeit versehen wurde.
Später wurde der Wunsch geäußert, auch Rechnungen ohne Fälligkeiten in der Mahnungsliste aufzunehmen. Zu diesem Zweck wurden diese Rechnungen im Mahnsystem mit einer virtuellen Fälligkeit versehen, deren Betrag und Fälligkeitsdatum mit dem Rechnungsbetrag und dem Rechnungsdatum übereinstimmten. Als logische Konsequenz, mussten auch Zahlungen ohne Rechnungsbezug in die Mahnungsliste aufgenommen werden. Dabei kam es ab und zu vor, dass Kundenkartei und Mahnungsliste verschiedene Beträge aufweisen - siehe Bilder weiter unten: Hier stimmen sie überein.
Nun wurde das ganze Fälligkeits- und Mahnungssystem überarbeitet.
Hinweis: Beim Vergleich der Kundenkartei mit den Mahnungen, bedenken Sie immer, dass die Mahnungen in der Regel die Rechnungen und Zahlungen des letzten Monats (Fälligkeiten bis) ignorieren.
Bei der Einführung der elektronischen Rechnung, wurde eine max. Anzahl von 6 Resultaten (Esiti) der Übermittlungen an das SDI vorgesehen. Es ist aber vorgekommen, dass Simoart-Benutzer weitaus mehrere gescheiterte Übermittlungsversuche gemacht haben und dabei einen Überlauf-Fehler als unbekannte Ausnahme ausgelöst bekommen haben.
Nun wurde dieses Vorkommen programmatisch gelöst, indem nur die letzten 5 "NS - notifiche discarto" gespeichert werden. Demzufolge gibt es nun keine Obergrenze an gescheiterten Übermittlungsversuchen.
Der Preistabellenkopf in den gedruckten Preislisten wurde seit Beginn mit einer Hintergrundfarbe programmiert. Wenn diese Hintergrundfarbe fehlt, fehlt der Strich über den Fertigungen (hier in Rot). Dieses Verhalten wurde geändert, wie im folgenden Bild.
Das Zahlungsskonto ist ein Skonto auf den Gesamtwarenwert, welches von der Zahlungsbedingung abhängig ist: sieht die Zahlungsbedingung ein Skonto vor, so wird das Zahlungsskonto errechnet und vom Warenbetrag abgezogen.
Nachdem der Abzug auf den Gesamtwarenwert und nicht auch auf die einzelnen Rechnungszeilen erfolgt, wird eine solche Rechnung nicht als elektronische Rechnung akzeptiert. Bei elektronischen Rechnungen, muss die Gesamtsumme die Summe der einzelnen Zeilen ausmachen. Deshalb ist das Zahlungskonto mit den elektronischen Rechnungen nicht kompatibel.
Im Excel-Datenexport von Inventur-Rohdaten wurde die Option "Rohdaten Nullpreise und Nullmengen einblenden" hinzugefügt. Damit werden auch Zeilen ohne Preis und Zeilen mit Nullmengen ausgegeben.
Im Preise Exportprogramm wurden erweiterte Funktionen für das XML-Format hinzugefügt. Im erweiterten Export werden Artikelinfos (nicht Modellinfos) hinzugefügt. Diese können Schlüsselwörter, EAN-Kodexe, Maßinfos, Vorbestellungen-Infos u.a. beinhalten. Des Weiteren, wird nun auch die Simoart Ausführungs-ID exportiert.
Die erweiterten Exportfunktionen können in den Einstellungen aktiviert werden, siehe roter Rahmen im Bild. Simoart -> Extras -> Einstellungen -> Artikel-Preise. Aktivieren Sie diese Einstellung nur wenn erfordert, denn der Export wird dadurch verlangsamt und die exportierte Datenmenge erhöht. Dieselbe Einstellung gilt auch für den Excel-Export. Das Aktivieren der erweiterten Exportfunktionen setzt die Datenexportversion automatisch auf 6.
Die hinzugefügten XML-Felder sehen Sie im Bild. Die Datenexportversion wurde dementsprechend geändert (von Version 5 auf Version 6).
Die Datenexportversion erfahren Sie im "Simoart XML Artikeldaten Import", siehe roter Rahmen Bild.
Kundenspezifisches Schlüsselwort zwecks Zusatztext in der Artikelbeschreibung finden Sie hier.
Dokumentende.